Gerade im Sommer, wenn draußen die Temperaturen steigen, freuen sich Menschen über ein wenig Abkühlung. Da kommen moderne Klimaanlagen wie gerufen. Ob im Auto, in den eigenen 4 Wänden oder im Büro: Klimaanlagen gibt es heutzutage fast überall. Aber nicht immer bringen Klimaanlagen nur die versprochene, angenehme Temperatur. Sie können auch ernste Folgen für die eigene Gesundheit mit sich bringen.

Klimaanlage = Bakterienherd?

Vor allem in Bürogebäuden sind Klimaanlagen heute keine Seltenheit mehr und vor allen Dingen auch von vielen gewünscht. Denn wenn im Sommer die Temperatur steigt, sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Eine Klimaanlage steuert dagegen. Sie kann aber auch zum Gesundheitsrisiko werden. Wenn eine Klimaanlage nicht ordnungsgemäß gewartet und gepflegt wird, können sich in der Anlage Bakterien, Viren und Pilze ansiedeln. Diese werden dann unter Umständen durch die Klimaanlage über das ganze Gebäude verbreitet und verteilt. Folgen können eine einfache Erkältung, aber auch eine ernste Virusinfektion sein.

Ein weiteres Problem für viele ist die Zugluft. Wenn man bei einer Klimaanlage an der falschen Stelle sitzt, kann es schnell zu Verspannungen und Schmerzen im Nacken kommen. Auch fühlen sich nicht alle Menschen bei einer Klimaanlage wohl. Schlechte, abgestandene Luft und eine zu kalte Raumtemperatur sind da nur einige Beschwerden. Hier wäre es vorteilhaft, wenn man von Raum zu Raum die Temperatur selbst einstellen könnte und es nicht eine Einheitstemperatur für alle gäbe.

Im Auto sollte Ihre Klimaanlage alle zwei Jahre gewartet werden. Bei einem Neuwagen das erste Mal nach drei Jahren. In Gebäuden bestimmt die Wartung die VDI-Richtlinie 6022. Ausgegangen wird davon, dass aufgrund der Funktionsfähigkeit der Anlage diese generell jeden Monat überprüft wird und die Filter in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Von außen – also von externen Hygienikern – sollte die Anlage alle zwei Jahre überprüft werden. Wenn diese Regelungen eingehalten werden, dann sollten Keime und Viren auch keine Chance haben.